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Künstler: Transparadiso, Wien
Der Genuß kann dabei in verschiedenen Bereichen stattfinden, angefangen von Essen, über lustvolles Spiel bis zu Festinszenierungen oder scheinbar verschrobenen "Hobbies", die nicht ökonomisch ausgerichtet sind. Die Projektkonzeption wird die Bevölkerung von Lohmen einladen, Situationen vorzuführen, die sie genießen. Bei diesen Projekten wird transparadiso nur als Berater zur Verfügung stehen. Löst das Vorführen von Genuß auch beim Betrachter Genuß aus? Das Verhältnis zwischen Gastgeber und Gast wird jedenfalls in den wechselseitigen Rollen erlebbar sein. Die Einladungen zu den Genußverzehrungen sollen halb-öffentlich sein. Es werden eigene Codes entwickelt, |
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die die Sehnsucht wecken, dabei sein zu wollen. Dieses könnte auch ein Anreiz für die derzeit noch seltenen Kurgäste sein. Man könnte z.b. eine Tombola veranstalten, und als einen Preis die Teilnahme bei einer Genußverzehrung anbieten. Zusätzlich können gewisse Dinge "eingeflogen" werden und in Schenkungsakten der Gastgeber, die in diesem Falle transparadiso in Kooperation mit Lohmener Bürgern bzw. den geladenen Gastgebern die von auswärts sind, in einem
kleinen Festakt den Gewinnern überreicht.Es geht dabei nicht um eine möglichst große Entfernung,
sondern um die Konfrontation mit sehr individuellen, verschiedenen Wahrnehmungen von Genuß.
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